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Wie schädlich sind e-zigaretten wirklich

Was sind E-Zigaretten?

E-Zigaretten, auch elektronische Zigaretten oder Vapes genannt, stellen eine beliebte Alternative zu herkömmlichen Zigaretten dar. Entsprungen in den USA ist der Trend seit einigen Jahren nun auch in Europa angekommen und bekommt immer mehr Fans. Zurecht – denn gerade im Vergleich mit der herkömmlichen Art zu rauchen, bietet das “dampfen”, wie man es hier eher nennt, einige Vorzüge. Hierauf wird weiter unten im Text noch genauer eingegangen. Hier erstmal nur zu den Eckdaten der E-Zigaretten: Anders als Tabak-Zigaretten bestehen sie aus einem Verdampfer mit Heizelement, einem Tank mit Liquid und einem Akku (bei Einweg E-Zigaretten ist dieser Akku nicht wiederaufladbar). Bei E-Zigaretten entsteht kein Verbrennungsprodukt, weswegen “rauchen” hier auch nicht die richtige Bezeichnung ist. E-Zigaretten gibt es in vielen unterschiedlichen Formen, Größen, Farben, Geschmacksrichtungen, Nikotinstärken und Züge-Anzahl. Es ist also ein sehr vielseitiges Produkt, das in irgendeiner dieser Ausführungen auf jeden passt.

So funktionieren E-Zigaretten

Wie bereits erwähnt, wird bei E-Zigaretten Liquid erhitzt und verdampft, statt Tabak verbrannt. Der Verdampfer im Gerät wird automatisch durch Ziehen am Mundstück aktiviert. Bei einweg E-Zigaretten ist das Gerät nicht wieder mit Liquid zu befüllen, sodass im Anschluss ein Neues gekauft werden muss. Geschmacklich gibt es dabei alles, was man sich vorstellen kann – vom klassischen Tabak, über tropische Früchte bis hin zu Bubble Gum und cremigen Geschmäckern. Selbst Nicht-Dampfer müssen zugeben, dass der Geruch ziemlich angenehm ist. Und noch ein Plus: Selbst wenn man es nicht gerne riechen sollte – keine Sorge, es bleibt nicht im Raum oder der Kleidung haften.

Wie schädlich sind E-Zigaretten?

Über die Schädigung bzw. die Nicht-Schädigung der Gesundheit durch E-Zigaretten gibt es bislang kein finales Urteil, soviel vorneweg. Wenn man E-Zigaretten allerdings mit Herkömmlichen vergleicht, muss man zugestehen, dass die deutlich weniger gesundheitsschädliche Stoffe enthalten als die berühmten “Glimmstängel”. Ohne näher in die Tiefe der Chemie gehen zu wollen: Der Rauch von Tabak enthält mehr als 70 krebserregende Substanzen. Das Dampfen hingegen erzeugt ungesunde Aerosole mit ultrafeinen Flüssigkeitspartikeln, die durch das Erhitzen des Liquids über die Atemwege in den Körper gelangen. Beides klingt nicht sonderlich gesund.

Dann wiederum gibt es auch Langzeitstudien, die klar herausstellen, dass keine gesundheitlichen Bedenken bei der Nutzung von E-Zigaretten zu erwarten sind, wenn sich der Liquidkonsum pro Tag in Grenzen hält.

Als Resümee bleibt stehen, dass

der Konsum von E-Zigaretten mit Sicherheit nicht wirklich gesund ist für den Körper, vor allem nicht bei übermäßigem Konsum. Wie bei allem, ist es vor allem die Menge, die den Unterschied macht. Jeder muss also auch hier wieder selbst entscheiden, welchem “Risiko” man bereit ist, seinen Körper auszusetzen und wie verantwortungsbewusst man damit umgeht.

Was dennoch nicht abzustreiten ist, ist das E-Zigaretten 95% weniger gesundheitsschädlich sind wie herkömmliche Tabakzigaretten. Beurteilen wir E-Zigaretten also vor dem Hintergrund, dass sie als Ersatzprodukt für bislang starke Raucher dienen, die es nie geschafft haben, ersatzlos oder mit den auf dem Markt vorhandenen Abgewöhnungsprodukten, das Rauchen aufzugeben, sind sie also sehr wohl positiv zu bewerten. Für Raucher ist es also ein guter Schritt in ein “rauchfreies” Leben und für Andere ist es ein Mittel zum Genuss.

Die Gefahr von Propylenglykol

Natürlich kommen auch E-Zigaretten nicht ohne irgendwelche chemischen Mittel aus. Schließlich braucht es ja etwas, dass verdampft. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist Propylenglykol. Es ist das in E-Zigaretten verwendete Verneblungsmittel. Dies kann, je nach Empfindlichkeit der Person, die Augen reizen und Atembeschwerden auslösen. Folgen können Husten, Entzündung und eine verringerte Lungenfunktion sein. Über Langzeitschäden gibt es allerdings noch keine ausreichenden Ergebnisse.

Die Gefahr von Nikotin

Die Gefahr von Nikotin liegt einerseits in seinem Potential, abhängig zu machen, andererseits beeinträchtigt es auch körperliche Funktionen wie den Blutdruck, Thromboserisiko, die Magensäureproduktion und den Hormonhaushalt. Auch Liquids können Nikotin enthalten, es gibt aber auch nikotinfreie Varianten. Besonders für Raucher, die es bislang nicht geschafft haben, vom Rauchen wegzukommen, stellen E-Zigaretten und die Möglichkeit, sich damit Schritt für Schritt vom Tabak zu entwöhnen, eine gute Lösung dar. Es gibt sie in unterschiedlichen Tabak-dosierungen und auch ganz Tabakfrei. Im besten Fall würde man darüber also schaffen, ganz vom Tabak wegzukommen und lediglich dem Dampferlebnis weiter verfallen zu bleiben.

E-Zigaretten sind auch keine Einstiegsdroge

Aus vielen Studien geht positiv hervor, dass das Konsumieren von E-Zigaretten bei bisherigen Nichtrauchern nicht dazu geführt hat, mit dem herkömmlichen Rauchen zu beginnen. Für die E-Zigarette bedeutet das, einen Sieg gegen jene Kritiker, die E-Zigaretten das Potential zugeschrieben haben, Nicht-Raucher zum Konsum von Tabak zu verführen – Die E-Zigarette quasi als verharmlosende Einstiegsdroge zu nutzen und letztendlich der Zigarette zu verfallen. Entgegen der Befürchtung, war dies bei keinem Probanden der Studie von Prof. Dr. Riccardo Poloso, Direktor des Instituts für innere Medizin und klinische Immunologie an der italienischen Universität Catania, der Fall. Der Konsum von E-Zigaretten kann also ganz unabhängig vom Übergang auf herkömmliche Zigaretten bestehen.

Neuer Trend – Einweg E-Zigaretten

Einweg E-Zigaretten sind vor allem seit Anfang 2022 in ihrer Beliebtheit sehr gestiegen. In den USA schon länger bekannt, hat diese Form der E-Zigarette in Europa erst jetzt Aufmerksamkeit bekommen. Moderne einweg E-Zigaretten unterschiedlichster Hersteller überzeugen mit ihrem stilvollen Design und ihrer hohen Akkuleistung. Dass es kein lästiges Wiederaufladen des Akkus bzw. Liquids gibt, sowie die handliche Größe und die einfache Bedienweise, machen diese Art der E-Zigarette sehr attraktiv für nutzer. Jetzt möge man sich vielleicht Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit machen und diese Denkweise ist auch lobenswert. Hier lässt sich sagen, dass erstens diese Form des rauchens auch wieder mit der Situation herkömmlicher Zigaretten verglichen wird, wo sich festhalten lässt, dass je nach Zugvolumen, eine einweg E-Zigarette so vielen Zügen wie denen aus 60 herkömmlichen Zigaretten entspricht. Zweitens sind wir von Glimp bspw. so weit, dass wir unsere einweg E-Zigaretten durch Unterstützung verschiedener Umweltprojekte und dem fachgerechten Entsorgen unserer Produkte, tatsächlich klimaneutral produkzieren. Wir wiegen den durch uns verursachten CO2-Abdruck quasi wieder auf. Deshalb können wir mit unserer eigenen Marke auch guten gewissens werben.

Helfen E-Zigaretten bei der Rauchentwöhnung?

E-Zigaretten wird häufig nachgesagt, dass sie dazu beitragen können, sich von der herkömmlichen Zigarette zu entwöhnen. Diese Aussage wird mit Probanden immer wieder untersucht, ohne dass man sich zu einem finalen Urteil hinreißen lassen will. In einem Test der Cochrane Collaboration, einem globalen, unabhängigen Netzwerk aus Wissenschaftlern, Ärzten, Angehörigen anderer Gesundheitsberufe und Patienten, konnte zumindest in diesem Fall herausgestellt werden, das es fast doppelt so viele Leute mit Hilfe von nikotinhaltigen E-Zigaretten schafften, von der Zigarette wegzukommen als die Tester, die Nikotinersatz-Produkte vom Markt verwendeten. Die finale Lösung ist es somit wahrscheinlich nicht, aber es ist ein erfolgreicher Schritt und eine gute Möglichkeit für den ein oder anderen, nach vielen verzweifelten Fehlversuchen nun doch noch weg von der Zigarette zu kommen.

Man mag davon halten was man möchte, aber diese Produkte haben auf eine Art und Weise auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung und wir können gespannt sein, welche Entwicklungen sich in diesem Markt noch abzeichnen werden.

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